Warum ist es eigentlich<br />
Aufgabe des Arbeitnehmers,<br />
„die Kollegen nicht im Stich<br />
zu lassen“, und nicht die<br />
des Arbeitgebers, für<br />
ausreichend Personal<br />
zu sorgen?

Kommentare

Die Frage ansich zeigt,dass es Menschen gibt, die nur von der Wand bis zur Tapete denken... Zum einen brüllen alle nach mehr Lohn aus Ertragsspannen, die erstmal erwirtschaftet werden müssen, der Chef führt das Unternehmen auch nur aus Langeweile und um sein Personal zu kbechten, achja und Chefs können durchaus super planen, weil ja jeder Angestellte auch bereits Monate im Vorraus seinen geplanten Krankenstand ankündigt und für jeden, der ausfällt steht sofort jemand vor der Tür, der sich natürlich tierisch darüber freut direkt wieder entlassen zu werden. Da der kranke Mitarbeiter ja seinen Lohn trotz Krankheit möchte, muss der "qualifizierte Notfallspringer" darauf vertrauen, dass spontan ein flexibles Personalbudget auftaucht ... quasi der Goldtopf am Ende des T.....

auch der Arbeitgeber hat nicht unbegrenzte Kapazitäten für die Aufnahme von Personal 🤷‍♂️

Ja, aber nur wenn das immer so ist, wenn mal 1-2 Monate dabei sind, wo das so ist, wird ja auch gejammert ohne Ende. Aber für 2 Monate stellst ja niemanden ein. In manchen Branchen geht das, aber weit nicht in allen. Bis man jemanden eingearbeitet hat, kann er dann schon wieder gehen. Wenn das ständig der Fall ist, ist das was anderes!

L. Welzenbach, du bist so genial und kannst Erkrankungen, Unfälle, Schwangerschaften... planen? Wo kann man diese Glaskugel bestellen?

So lange es immer noch wenigstens einen Dödel gibt der meint er muss die Sache mit abfangen und ausbügeln wird der Arbeitgeber auch nichts ändern an der Personalwirtschaft Für was auch? Klappt ja alles immer wieder irgendwie

Das ist ein sehr dummer Spruch und jeder der in der Realität lebt weiß das auch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mir war das immer egal, ob es genug Personal gibt oder nicht. Bin auch nie eingesprungen, hab ich auch in Zukunft nicht vor. Meine Freizeit gehört mir. Und wenn ich krank bin, bin ich krank.

Ist es eben nicht. Niemals wird's belohnt, wenn du früher aus dem Urlaub kommst oder krank zur Arbeit. Urlaub wird vom Arbeitnehmer gewählt und genommen. Der Arbeitgeber muss schon sehr gewichtige Gründe haben um ihn zu verweigern. Personalmangel und Krankenstand gehören nicht dazu.

Da liegst du falsch. Urlaub wird vom AG gewährt und nicht vom AN genommen. Der AG hat auf die Belange des AN Rücksicht zu nehmen. Das bedeutet jedoch nicht, dass du jederzeit in den Urlaub gehen kannst, wie du lustig bist. Und falls du mit der Bezeichnung "Personalmangel" nicht umgehen kannst... Personalmangel bedeutet, es sind nicht alle Stellen besetzt. Es bedeutet nicht, dass z.B. aufgrund eines hohen Krankenstandes Mitarbeiter fehlen.

Soll der Arbeitgeber jetzt immer doppelte Besetzung machen und 20 statt 10 Leute bezahlen, für den Fall das mal jemand ausfällt? In was für einer Traumwelt lebt ihr? Macht euch selbstständig und dann schauen wir, wie schnell ihr dann ganz still werdet.

Und sie denken es ist immer alles planbar? Bitte einfach selbstständig machen und besser machen!! Auch wenn prinzipiell genug Personal da ist, kann man nicht alle Stellen für den Notfall doppelt besetzen! Aber viel verdienen wollen alle. Nur bitte nichts dafür tun. Was eine Doppelmoral

Naja, wenn das immer ist, dann liegt es am Chef, aber wenn es ab und an vorkommt, ist es eben so! Man kann nicht immer alles planen!

Weil das Schrankpersonal immer meckert wenn's zurück muss.

Weil das eine mit dem anderen nix zu tun hat. Soll der Chef noch 4 Leute mehr einstellen und bezahlen, damit ein paar Blaumacher sich das Wochenende verlängern können oder das schöne Wetter anderweitig nutzen können? Die Einstellung zum Job muss sich wieder ändern.... wer krank ist und sich nicht arbeitsfähig fühlt soll auch zuhause bleiben, aber diejenigen die das ausnutzen sollten mal drüber nachdenken, dass die Arbeit die liegen bleibt von den Kollegen mit übernommen wird. Wenns mir bissl im Hals kratzt, dann is das doch kein Beinbruch, dann kann ich doch in der überwiegenden Zahl der Jobs auch arbeiten gehen. Ausnahmen gibt's natürlich in speziellen Branchen... Und wenn man 39 Fieber hat, dann bleibt man natürlich zuhause ...

Weil in Deutschland Schuldumkehr ganz groß ist.

Der Erziehungsdient stellt sich seit Jahren genau diese Frage.

Beides gibt ein harmonischen Miteinander - warum muss immer alles E. oder weiß gemalt werden. Wichtig ist doch, dass keiner ausgenutzt wird - weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer. Und es gibt auf beiden Seiten genauso viel schwarze Schafe, die eben alles kaputt machen.

Der Arbeitgeber hat natürlich dafür zu sorgen, dass genügend Mitarbeiter vor Ort sind. Ausnahmen gibt es

Weil man unter den Kollegen/Kolleginnen ein möglichst entspanntes und helfendes miteinander haben möchte, anstatt jeder nur an sich denkt?

Das würde dann funktionieren, wenn man als AN sich mal die Zeit nehmen könnte, um seinen Kollegen helfend zur Seite zu stehen. Wenn aber zu wenig Personal da ist, die Arbeits immer mehr wird und jeder zusehen muss, seine eigenen Aufgaben zu bewältigen, klappt das mit dem helfenden Miteinander nicht mehr gut.

10 werden eingestellt und 3 springen wieder ab 3 werden krank und 3 haben keinen Bock Kein Arbeitgeber dieser Welt kann das auffangen

Weil schlicht kein. Personal da ist. Der AG kann das auch nicht aus dem Ärmel schütteln. Insbesondere wenn mehr als 1 Mitarbeiter krank ist, ich denke da ist es selbstverständlich das man mal mit einspringt, immerhin möchte man das selber ja auch, wenn man mal ausfällt, oder einen Tag frei braucht wegen einem wichtigen Termin.

Weil trotz vieler Bemühungen oft keine Krankheitsvertretung zu finden ist und viele Betriebe zu klein sind mehr Personal vorzuhalten, weil sie es sich nicht leisten können. Wäre eine Insolvenz mit zahlreichen gekündigten Mitarbeiter:innen tatsächlich erstrebenswert?

Weil es für den AG einfacher ist

Weil Arbeitgeber nicht automatisch neues Personal einstellen können, wenn Mitarbeiter sich krank melden 🤷‍♀️

Guten Frage

Weil der Arbeitnehmer seit Jahren schon nur als Kostenfaktor gesehen wird! Sozusagen als notwendiges Übel!

Das würde heißen, das man ein Kollegenschwein sein darf, der Chef aber Schuld ist.

Bist du dumm?

Diese Nachricht bekam ich damals von der Buchhalterin per WhatsApp geschickt. Nachdem ich 4 Monate lang die Krankenvertretung meiner Kollegen machte, weil die an corona erkrankt waren. Schließlich war ich dann dran weil die Fahrgäste nie eine Maske aufsetzten. Prompt hieß es, ich ließe meine Kollegen im Stich... Meine Antwort war dann eine fristlose Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Hab das Unternehmen geliebt, und die hat alles kaputt gemacht mit ihren Kommentaren und Beleidigungen

Weil ich meinen Kollegen, mit dem ich seit über drei Jahren jeden Tag zusammen arbeite, nicht hängen lasse und meinen Chef auch nicht. Er stellt ein, ist am Anfang auch viel versprechend, zack Beschwerden. Die AN sehen den Stundenlohn, aber dafür was machen....nö. Und wenn wir nicht zamm halten, wer dann.

Wenn sich morgens 3 Leute auf einmal krankmelden und gestern eine ins Beschäftigungsverbot geht, weil schwanger und dann noch Sommerferien sind, also die Mamas Urlaub haben, was dann? Soll man in nem kleinen Betrieb 5 Mann auf Halde haben! Wo gibt's denn sowas?

Aber nicht aufregen, dass ich dann mehr Geld habe wegen Überstunden und die Bonuszahlung uiuiui. 🖖

Das bezieht sich ja indirekt auf die Aussage von H. Spahn in Bezug auf die Pflegekäfte. Und ich habe bisher noch keine Klinik kennengelernt, die Boni auszahlt. Überstunden werden meist auch nicht ausbezahlt, und wenn sie abgebaut werden, dann zu Zeiten, die günstig sind für den AG, nicht den AN. Ich reg mich nicht darüber auf, wenn Du Boni ausbezahlt bekommst. Ich freu mich für jeden, dessen Mehrleistung auch Anerkennung findet. Aber geh bitte nicht selbstverständlicherweise davon aus, dass das für alle gilt. Den meisten Kliniken in Deutschland geht es finanziell nicht rosig, da fangen die nicht an, Boni auszuzahlen.

Doch, für Aktionäre ist immer Geld da!

Bei "ausreichend Personal" im Sinne von 200% Personaldeckung lohnt sich kein Geschäftsmodell mehr und 100% sind dann arbeitslos. Geil?

🤦🏻‍♀️

…warum sollte der Arbeitgeber Dich bezahlen, wenn Du krank feierst und keine Arbeitsleistung bringst…?

Tja, gute Frage

Richtig👍👍

Weil viele Arbeitnehmer die Arbeitgeber mit ihrem Präsentismus dazu erzogen haben.

Verstehe die Frage nicht ?

Beste Frage!

Weil die Kunden nicht bereit sind Preise zu bezahlen die es dem AG ermöglichen würden für genug Personal zu sorgen. Und aktuell scheitert es auch daran das der AG oft gerne einstellen würde, wenn denn geeignete Menschen die freien Stellen besetzen wollten. Und nein da rede ich nicht von Stellen als Burgerwender für Mindestlohn.

Weil es billiger für den AG ist😉

Sonst wäre es ja kein, Vergeben. Ach was red ich gar vom nehmen.

Tupac hat mal gesagt trust nobody... "Hat ihm auch nicht geholfen"

Der Witz ist... Paragraf Null, ... Deutsches Recht. Dreh und wend es wie du willst aber die Würde, würd ich lassen.

Weil es vom Arbeitgeber ablenkt, keiner fragt so nach mehr Gehalt, Urlaub, Stundenabbau oder Home-Office, alle sind beschäftigt über den einen unbequemen Kollegen 🙋‍♂️🤠👊

Dumme Frage, denken ist nicht Jedermanns Sache

An den Kommentaren sieht man, das sich viele Arbeitnehmer als Arbeitgeber sehen und die Aufgaben von denen mit übernehmen. Ich habe in meiner Arbeitnehmerzeit vier Geschäftsführungen gehabt und nicht einer war an einer vernünftigen Personalpolitik interessiert.

Wenn der AG ka Schwammerl is kommt das erfahrungsgemäß a ned so vor! Wenn ma seine MA ned ausnutzt als wär ma a ****** läufts eigentlich spitze!

Die Aufgabe des Arbeitnehmers ist „nur“ die Erfüllung seiner Pflichten gemäß des Arbeitsvertrages, sagt der Arbeitsrichter

Wer sagt das?

Gute Frage

Aber sich dann über die hohen Preise beschweren

Gute Frage……..nächste Frage

Tsja

Kapitalistische Schuldumkehr Manipulation!

Gute Frage........

Es ist aber auch Sache des Arbeitsmarktes, genug arbeitsfähiges und arbeitswilliges Personal zur Verfügung zu stellen. Und da gehören beide Seiten plus die Sozialpolitik dazu.

J. hoch 10 ?

Weil beides wichtig ist,auch mal einzuspringen und zu helfen und auch genügend Personal. Vernünftige Planung ist oft alles. Bei uns geht das ja auch. Es wir sogar unter unseren Bereichen ausgeholfen,durch ein durchlaufens Rotationsprinzip beim Personal. Einge waren für 3 Wochen in anderen Bereichen,Ich auch super Sache :),um im Notfall besser helfen zu können,vieles ist möglich. Es braucht Einsatz und Ideen. Aber ich weiß auch, wie viel Glück ich betrieblich und im Team habe. Ganz klar.

Made My Day

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